TVR Athleten im Land der Fantasie
Fester Bestandteil des Jahreskalenders des Jugendausschusses war auch in diesem Jahr die gemeinsame Fahrt zum Wintertraum ins Phantasialand mit allen Kids ab 10 Jahren der verschiedenen Abteilungen. Gelegenheit für die Gruppen, Zeit miteinander abseits der Trainingseinheiten und Wettkämpfe zu verbringen. Veranstaltet wurde die Fahrt vom Turnerbund Mettmann.
Mit gut einstündiger Verspätung des Busses startete die 70—köpfige Delegation trotz Kälte und Regens gutgelaunt und erwartungsvoll von Ratingen Richtung Brühl.
Dort angekommen gab es kurze Einweisungen und nachdem jeder sein Ticket in den Händen hielt, war niemand mehr zu halten. Der Weg in „Deutschlands besten Freizeitpark“ war frei. Die Athleten stürzten sich in das eintägige Abenteuer: im „Mystery Castle“ wurde es unheimlich, als auf einmal eine Frau ohne Kopf aufsprang und die positive Energie der Besucher, also auch von einigen von uns, sollte beim Free Fall aus 65m Höhe dazu genutzt werden, endlich das Böse aus den Turmmauern im „Mystery Castle“ zu vertreiben. Dabei gab es sogar einige Mutige, die noch nicht genug Energie abgegeben hatten und sich dem Erlebnis von rasanter Beschleunigung und freiem Fall gleich noch einmal stellen. Aber auch die anderen Attraktionen forderten die Unerschrockenen und Mutigen heraus und boten ein super Erlebnis. So die „Black Mamba“. Am Einstieg angekommen wurde man gut in den Sitzen festgezurrt, bevor es stockdunkel wurde und der Ritt begann. Die Mamba jagte mit atemberaubender Geschwindigkeit durch tiefe dunkle Schluchten und Abgründe. Aber auch nach diesem Erlebnis gab es Mitreisende, die gleich wieder zum Eingang stürmten und noch einmal in rasanter Geschwindigkeit sich kopfüber und drehend der „Black Mamba“ hingaben. Andere fanden, das der kleine Geisterzug durch die Colorado Mountains recht Vertrauen erweckend aussah. Die Fahrt war aber alles andere als Vertrauen erweckend. Der Zug donnerte durch Felsen und Schluchten, raste in das Innere des dampfenden Smokey Mountain, passierte Wasserfälle und Indianerdörfer und stürzte in die steilsten Klüfte. Aber alle kamen wieder heil an und waren sogar der Meinung, die Indianerfahrt war richtig „geil“.
Die fremden Welten boten uns noch einige Attraktionen mehr, die wir aber nicht alle besuchen konnten, da die sechs Stunden doch viel zu schnell umgegangen sind.
Letztlich konnten alle (inklusive Trainer und Betreuer) ihre psychischen Grenzen wieder ein wenig nach oben verschieben - ob das für die neue Saison etwas hilft?? Bei der gemeinsamen Heimreise im Bus konnte der Adrenalinpegel wieder reguliert werden und so kamen alle erschöpft, aber glücklich und wohlbehalten Samstagabend wieder in Ratingen an.
Dank und großes Lob an unseren Jugendausschuss und an den Turnerbund Mettmann für die tolle Organisation und auf ein baldiges Wiedersehen!
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